Exkursionen

Tagesexkursion nach Ulm

Sonntag, 07.07.2019, 07:45-19:00 Uhr

Jedermann ist bekannt, dass Ulm das berühmte Münster beherbergt, nur wenige wissen aber, dass die Stadt von 1842 bis 1859 zur größten und stärksten Festungsanlage Europas ausgebaut worden ist. Sie konnte bis zu 26.000 Soldaten beherbergen. Diese sogenannte Bundesfestung ist heute im Stadtbild kaum mehr präsent, viele Teile sind aber noch gut erhalten. Der Vormittag ist der Besichtigung von zwei spektakulären Werken gewidmet: Der gewaltigen vierflügeligen Wilhelmsburg einschließlich der Gegenminenstollen sowie des Forts Prittwitz.

Obwohl ein Teil der Festung heute noch militärisches Gebiet und damit nicht öffentlich zugänglich ist, besteht die Gelegenheit einer Führung. Dafür ist die Mitnahme von Personalausweis oder Pass unumgänglich! Ebenso muss eine Taschenlampe mitgeführt werden, da in den unterirdischen Teilen keine elektrische Beleuchtung vorhanden ist.

Nach der individuell gestalteten Mittagspause gibt es ein Kontrastprogramm: Statt wuchtiger militärischer Bauten kleinteilige anheimelnde Bebauungsstrukturen in der Altstadt. Für die Führung konnte der Leiter des Referats Mittelalter- und Neuzeitarchäologie am Landesamt für Denkmalpflege  Dr. Jonathan Scheschkewitz gewonnen werden, der auch für die Grabungen in Ulm zuständig ist. Auf Grund ihrer historischen Bedeutung ist die Stadt schon lange ein besonderer Schwerpunkt der archäologischen Forschung im Land mit herausragenden Ergebnissen gerade für die Frühzeit der Stadt.

Festes Schuhwerk ist zu empfehlen.

 

Exkursionsleitung: Prof. Dr. Ralph Röber

Anmeldeschluss:  21.06.2019 (Fr)

Kosten: 49 Euro €  (zuzüglich Spende für die Führung in der Bundesfestung)

Maximale Teilnehmeranzahl: 35 Personen

Aufgrund der begrenzten Teilnehmeranzahl ist eine Anmeldung unter info@konstanz.alm-bw.de oder 07531/98040 erforderlich. Entscheidend ist die Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen.