Familienführungen

09.07.2017 (So), 15.00 – 17.00 Uhr

Schmuckgeschichten von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter

Schmuck und Kleidung wurden von Männern und Frauen schon immer als Erkennungsmerkmal, zum Herausheben der eigenen Person und für rituelle Zeichen verwendet. Der bisher älteste Nachweis ist wirklich schon 82.000 Jahre alt – es sind durchbohrte Schneckenhäuser. Am Anfang waren es Gegenstände aus der Natur: Muscheln, Hölzer, Tierzähnen oder eben auch Schneckenhäusern. Und bestimmt waren die Indianer Amerikas nicht die ersten, die sich „mit fremdem Federn“ geschmückt haben.

Mit dem Beginn der Metallzeiten wird das Repertoire breiter: Wertvoller Schmuck für alle Gliedmaßen besteht jetzt oft aus glänzender Bronze – diese kann nun ebenso wie Gold von Menschenhand in alle möglichen Formen gebracht werden. Richtig bunt wird es durch die Erfindung von Glasperlen. Und das ist erst der Anfang der Schmuckgeschichte! Bei unserer Familienführung nehmen wir die Entwicklungsgeschichte des Schmucks genau unter die Lupe.Womit schmücken sich die Pfahlbau-Bewohner in der Playmobil-Ausstellung? Und was war der neueste Trend bei den vornehmen Alamanninen?

Im Anschluss begeben sich alle Teilnehmer in die Zeit des frühenMittelalters und stellen bunte Perlenketten nach zeitgenössischen Vorbildern her.

Mitmachen können Erwachsene und Kinder ab 7 Jahren. Für Betreuung und Materialkosten fallen pro Teilnehmer 6,- € (Kinder)/ 10,- € (Erwachsene) an.

Aufgrund der auf 20 Personen begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige bestätigte Anmeldung bis zum 05.07.2017 (Mi) unter 07531-9804-43 oder muspaed@konstanz.alm-bw.de erforderlich.