Sonderausstellung

Archäologie und Playmobil (DIE 10.!)

Römisch way of life

26.11.2017 - 24.02.2019

 

Wir bereiten diese 10. Playmobilausstellung vor und halten Sie mit Bildern auf dem Laufenden.

Hört man etwas über Römer, denkt jeder sofort an Legionäre und hört Cäsar rufen: „Bildet die Schildkröte“. In der nun schon 10. Ausstellung der Reihe „Archäologie und Playmobil“ im ALM spielen die römischen Soldaten aber eine nur untergeordnete Rolle. Vielmehr widmet sich die bunte Schau diesmal ganz dem alltäglichen Leben der „anderen“ Römer und Römerinnen in der Provinz, den echten und den unechten, Bürgern, Landarbeitern, Sklaven, Gutsherren, Priestern, Kindern und was da sonst so kreucht und fleucht.
Detaillierte, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gestaltete Modelle wie eine Raststätte, Kneipen, Tempel, Wohn- und Badehäuser, Schiffe und Wagen erschaffen eine überaus bunte und amüsante Playmobilwelt, in der das pralle römische Alltagsleben in all seiner Vielfalt tobt.
Das ALM präsentiert viele Szenen zu den unterschiedlichsten Aspekten römischer Alltagsbewältigung und legt wie immer großen Wert darauf, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse so genau wie möglich, aber auch mit einem gehörigen Schuss an Humor leicht und locker zu präsentieren.
Besonders eindrucksvoll ist das Modell einer römischen villa rustica, mit ihrem prachtvollen Hauptgebäude, in dem die Gutsherrenfamilie residiert, während in zahlreichen Nebengebäuden die Arbeiter, Sklaven, das liebe Vieh und die  Vorräte untergebracht sind.
Überall menschelt es gewaltig. Während beim Straßenbau einige wie wild arbeiten, verdrücken sich die Kollegen und verleiben sich eine Amphore mit Wein ein. Oder eine kleine Kinderbande mopst Obst vom Marktstand oder bewirft sich gegenseitig mit Straßendreck, was auch einige Erwachsene in Mitleidenschaft zieht.
Hunderte von Playmobilfiguren zaubern so ein buntes, lebendiges und oft überraschendes Bild vom Alltag und bieten einen informativen und nicht immer ernst gemeinten Einblick in die römische Gesellschaft vor etwa 2.000 Jahren.

Zur Ausstellung ist ein kleines Informationsheftchen für einen Euro erhältlich.